Elternverein BG/BRG-Kufstein

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Zentralmatura verschieben……

Mai 06, 2012 By: Elternverein Category: Allgemein

Parlamentarische Bürgerinitiative:

Der folgende Link verweist ebenfalls auf diese Aktion.

http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/BI/BI_00040/index.shtml?portlet=eb

“Seitens der EinbringerInnen wird das Vorliegen einer Bundeskompetenz in folgender Hinsicht

angenommen: Verordnung über die Reifeprüfung in den allgemein bildenden höheren Schulen

zu §§ 34 bis 41 des Schulunterrichtsgesetzes, BGBl. Nr. 472/1986, zuletzt geändert durch das

Bundesgesetz BGBl. I Nr. 9/2012

ANLIEGEN:

Der Nationalrat wird ersucht,

sich für das Anliegen der Schülerinnen und Schüler, die Einführung der „Neuen Reifeprüfung“ zu

verschieben, einzusetzen, bis die unten genannten Forderungen bzw. Änderungen am

Verordnungsentwurf zur Neuen Reifeprüfung erfüllt sind.

Der Grund hierfür ist die mangelnde und zu spät einsetzende Vorbereitung der Schülerinnen und

Schüler der neunten und zehnten Schulstufe des laufenden Schuljahres.

Adaptierung des Lehrplans!

Neben einer allgemeinen Novellierung des Lehrplans fordern wir seine Adaptierung des Lehrplans

an die Neue Reifeprüfung. Es muss unmissverständlich klar sein, wann SchülerInnen welche Inhalte

vermittelt bekommen müssen.

Angleichung der Leistungsbeurteilungsverordnung

Die Leistungsbeurteilungsverordnung muss überarbeitet werden, damit Schularbeiten nach

ähnlichen Kriterien benotet werden wie die Matura und somit auch wirklich auf sie hinführen. Die

Leistungsbeurteilung muss in ganz Österreich in gleicher Weise zur Anwendung kommen.

Insbesondere muss die Grenze zwischen „Genügend“ und „Nicht Genügend“ klar definiert werden.

Regelung für Klassen-Wiederholer, die keine Vorbereitung auf die neue Matura hatten

Wir fordern eine klare, schülerfreundliche Regelung für SchülerInnen, die im letzten Jahr der

derzeitigen Matura maturieren sollten, die achte Klasse jedoch nicht positiv abschließen und

demnach nicht zur Matura antreten dürfen. Diese müssten nach jetzigem Stand zur neuen

Reifeprüfung antreten. Wir fordern für diese SchülerInnen eine Sonderregelung.

Mehr als zwei Wochen Vorbereitungszeit vor der mündlichen Matura (bisher vier bis fünf

Wochen)

Die jetzigen Planungen sehen nur zwei Wochen zwischen schriftlicher und mündlicher Matura vor.

Im Falle einer negativen schriftlichen Klausur würde das bedeuten, dass man erst eine Woche vor

der mündlichen Reifeprüfung erfährt, dass eine Kompensationsprüfung zu bestehen ist. Das ist viel

zu wenig Zeit, um sich auf sie gut vorzubereiten.

Einführung von Schulversuchen in Deutsch und Mathematik

Im Weiteren fordern wir vor der Einführung der Neuen Reifeprüfung Schulversuche auch in den

Fächern Deutsch und Mathematik, um sicherzustellen, dass die Matura gut erprobt ist.

Offenlegung der Ergebnisse der Feldtestungen

Außerdem ist es wichtig, dass die Ergebnisse der Feldtestung offen gelegt werden, um eine

transparente Vorbereitung auf die Neue Reifeprüfung zu ermöglichen.

Wir bitten den Nationalrat, diese Themen im Sinne einer schülerfreundlichen Maturareform zu

behandeln.

Quelle: www.bundeselternverband.at

 

 

ERGEBNISSE DER UMFRAGE NEUE REIFEPRÜFUNG

Mai 06, 2012 By: Elternverein Category: Allgemein

Liebe Schüler, Liebe Eltern,…
Die Bundesschülervertretung hat in den vergangenen zwei Wochen eine Befragung
zur neuen Reifeprüfung durchgeführt. Die 1.867 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
aus 5. und 6. Klasse AHS haben auf elf Fragen der BSV geantwortet.

BSA-Umfrage 03-2012

Ergebnisse_NRP (1)

Der Vorstand

Zentralmatura – eine Information der Elternvertretung

Mai 06, 2012 By: Elternverein Category: Allgemein

Sehr geehrte Eltern!

Die neue Zentralmatura (standardisierte kompetenzorientierte Reife- und Diplomprüfung) wird
erstmals an der AHS ab dem Schuljahr 2013/14 und der BHS ab 2014/15 bundesweit durchgeführt.
Nach unseren Informationen undWahrnehmungen können wir nicht bestätigen, dass „alles
termingerecht auf Schiene“ sei, wie es das Bundesministerium behauptet. Die immer öfter
artikulierten Sorgen der Schülerinnen und Schüler sind aus unserer Sicht mehr als berechtigt.
Neben Unstimmigkeiten in Deutsch ist vor allem im Fach Mathematik die Situation sehr kritisch und
brisant:

Während in Englisch seit Jahren großflächige Schulversuche zur Feinjustierung der Matura laufen,
tappen Lehrkräfte und SchülerInnen in Mathematik, im Dunkeln.

Die wichtigsten Punkte:
- Es stehen noch immer viel zu wenig approbierte Lehrbücher zur Verfügung (auch wenn das
Ministerium das Gegenteil behauptet)
- Entsprechende Vorbereitung in der Aus- und Fortbildung der LehrerInnen greifen noch
immer nicht.
- Der Lehrplan ist bisher nicht an die neue Matura angepasst
- Der Unterricht in der Oberstufe erfolgt vielfach vollkommen anders, als die neue Matura es
erfordert
- Die Mathematik-Zentralmatura soll erst in diesem Schuljahr in einem Schulversuch erprobt
werden. Die Erprobung beginnt also erst, wenn die erste davon betroffene
SchülerInnengeneration bereits in der siebenten Klasse sitzt.
- Der Einsatz erlaubter Hilfsmittel (z.B. Taschenrechner, Wörterbücher), derzeit bei jeder
Schularbeit durchgängig erlaubt, ist nicht gesichert – es wurden zuletzt sehr widersprüchliche
Aussagen der Verantwortlichen wahrgenommen …
Schulunterricht und schulisches Lernen müssen unbedingt so ausgerichtet werden, dass die
abschließende Reifeprüfung darauf aufbauen kann!
Wann sollen Fein- und Nachjustierungen erfolgen?
Wann sollen die SchülerInnen endlich das üben, was bei der Mathematik-Matura von Ihnen
verlangt wird?

Die Fakten zusammengefasst:

- Am 21. Oktober 2008 wurde in einem ministeriellen Schreiben angekündigt, dass Lehrplan
und Unterlagen der neuen Matura angepasst sein werden, wenn der erste Jahrgang, für den
die Zentralmatura gilt, in die neunte Schulstufe (fünfte Klasse) kommt. Dies ist noch immer
nicht gewährleistet, obwohl die ersten KandidatInnen bereits in der zehnten Schulstufe
(sechsten Klasse) angekommen sind!
- Es stehen noch immer viel zu wenig approbierte Lehrbücher zur Verfügung.
- Der Lehrplan ist nicht mit der neuen Matura abgestimmt
- Zu viele jetzige sechste Klassen, die als erstes die Reifeprüfung mit zentralen
Aufgabenstellungen bestehen müssen, werden weiterhin in einer Form unterrichtet, die
absolut nichts mit der Neuen Matura zu tun hat.
Unsere Kinder haben ein Recht auf Schulunterricht, der ihnen einen sicheren individuellen
Lernraum bietet und auf die abschließende Reifeprüfung abgestimmt ist. Sie dürfen nicht zu
Versuchskaninchen werden!

Wir fordern:
- Erprobte Prüfungsbeispiele und Unterrichtsmittel
- Zielgerichtete Information und Einbindung aller SchulpartnerInnen
- Transparenz bei Pilotierung und Evaluierung
- Informierte und kompetente LehrerInnen
- Aktive Unterstützung der Lehrer durch BIFIE
- Maßnahmenplan für die Kandidaten, die die Reifeprüfung wegen der genannten
Unzulänglichkeiten nicht bestanden haben

Erst was sich im Matura-Schulversuch bewährt hat, darf flächendeckend umgesetzt werden !